Modellbahnreparaturen sind Vertrauenssache!

Wenn bei Ihren Modellbahn-Fahrzeugen mit der Zeit mehr oder weniger regelmäßige Wartungsarbeiten nicht mehr genügen, die Fahreigenschaften nachlassen oder ungewöhnliche Geräusche stören, sollten Sie über eine gründliche Reinigung

oder eine professionelle Reparatur nachdenken.

Ihre Loks gehören zu den feinmechanischen Konstruktionen, die selbst bei sorgfältiger Behandlung einem Verschleiß unterliegen, der einerseits vom Spielbetrieb abhängt, andrerseits aber auch ganz schleichend in der Vitrine eintritt.

Der vom Spielbetrieb abhängige Verschleiß befällt zuerst die Kohlebürsten. Die nutzen sich ab und die Kraft der Andruckfeder lässt nach. Es kommt zu Kontakt-Aussetzern und Abrieb sammelt sich an. Dieser legt sich, mit Ölresten vermischt, als klebrig schmieriger Film um den Kollektor. Eine gezielte Komplettreinigung des Motors ist dann notwendig.

Die anschließende Prüfung umfasst neben dem obligatorischen Fetten und Ölen (je nach Bauart) auch die Strommessung im Testbetrieb, denn die Stromaufnahme gibt Auskunft über den Zustand und die Leichtgängigkeit des Motors. Zuletzt wird die Zugkraft geprüft, die durch gereinigte oder neue Haftreifen auch optimiert werden kann.

Weitere Prüfpunkte sind das Getriebe und die Achslager, denn dort können ebenfalls Abrieb, Staub und Farbreste, sowie Flugrost und leicht verharzte Fette auf den Edelstahlachsen, die Fahreigenschaften beeinträchtigen.

 

Altes Öl oder falsches Fett werden beseitigt und durch bewährte Qualitätsprodukte ersetzt. Je nach Verschmutzungsgrad kommen Druckluft oder Ultraschallbad mit entsprechenden Additiven zum Einsatz.

Eine starke Verharzung tritt besonders bei Vitrinen-Modellen auf, die selten oder nie in Betrieb genommen werden und nur „schön dastehen“.

 

Besondere Behandlungsmethoden gibt es für Messing-Sammlermodelle und solche, die vom Zinkfraß befallen sind.

So weit muss es allerdings nicht kommen. Schon frühzeitig kann durch einen geübten Blick „unter die Haube“ festgestellt werden, ob ein rechtzeitig vorsorgliches Eingreifen notwendig wird.

 

Auch wenn bei neuen Modellen wartungsfreie Motoren und Kunststoff-Getriebeteile verbaut werden, ist das noch lange kein Grund, auf eine Inspektion in regelmäßigen Abständen zu verzichten. Während des Betriebs gelangen erfahrungsgemäß immer Streukrümel, Fussel, Staub und andere Feinteile in die Loks und deren Drehgestelle. Betriebsstörungen treten auf und die Laune ist dahin.

Besonders schlimm wird es, wenn die Loks weiter betrieben werden. Reparieren lässt sich das meistens noch, sofern die verschlissenen Teile ersetzt werden können.

 

Die Beschaffung originaler Ersatzteile kann schwierig werden, wenn es sich um betagte Modelle handelt. Manchmal reicht es, wenn ein gebrauchtes Teil kostengünstig eingebaut werden kann.

Früher gab es für Fahrzeuge den „Abschmierdienst“. Eine Maßnahme, die so manchen älteren Modellbahnlokomotiven auch gut täte. Besonders dann, wenn Sie ein lange gesuchtes Modell endlich bei einer Auktion oder auf einem Basar ergattert haben. Der Vorbesitzer gibt sich meist ahnungslos, und eine Funktionskontrolle vor dem Kauf ist nicht möglich. Leider sind Sie dann sehr oft allein gelassen - bis jetzt, denn ich helfe Ihnen gerne mit Rat und Tat. Sie müssen sich nur melden.

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© Horst Kruppa, Stand: 07/2020
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